Unter der Federführung von Frank Markowitsch spürt die Hochschule für Musik vom 17. Juni bis 8. Juli 2017 den Wegen der Familie Mendelssohn in Freiburg nach.
Der Name Mendelssohn steht für Religionstoleranz, Weltoffenheit und kulturelles Engagement. Der Philosoph Moses Mendelssohn stand Pate für Lessings „Nathan der Weise“, sein Enkel Felix Mendelssohn Bartholdy war ein genialer, die musikalische Romantik entscheidend prägender Komponist und ein fulminanter Musiker. Auch in Freiburg haben die Mendelssohns viele Spuren hinterlassen: Cécile und Felix verbrachten im Höllental ihre Hochzeitsreise, die Kantate „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“ entstand in Freiburg und einer ihrer Söhne – Karl Mendelssohn-Bartholdy – war der Gründer des Historischen Seminars der Universität. Diesen Spuren geht die Hochschule für Musik mit dem Mendelssohn-Projekt, entwickelt und geleitet von Frank Markowitsch nach. Unter anderem gibt es die Möglichkeit, in einem Werkstattkonzert selbst mitzusingen, an einem Fahrradausflug an die verschiedenen Wirkungsstätten teilzunehmen sowie ein Symposium, Konzerte und einen „Mendelssohn-Transpositionswettbewerb“ zu besuchen.

Am 24. Juni wird Frank Markowitsch bei SWR 2 in der Sendung „Treffpunkt Klassik“ (10.30 – 12 Uhr) zu Gast sein und ausführlich über das Projekt und seine Arbeit in Freiburg sprechen.

Das detaillierte Programm sowie weitere Informationen zum Mendelssohn-Projekt finden Sie unter www.mh-freiburg.de