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termine

10/12/16 | 18:00h
Freiburg - Foyer der Musikhochschule Freiburg
Heinrich Schütz: Weihnachtshistorie (Christmas Story)

Cooperation of Institut für Historische Aufführungspraxis and the Musikhochschule Trossingen

choir und soloists of Musikhochschule Freiburg

Frank Markowitsch, conductor
Heinrich Schütz: Weihnachtshistorie

Kooperationsprojekt des Instituts für Historische Aufführungspraxis und der Musikhochschule Trossingen

Vokalensemble und -solisten der Musikhochschule Freiburg

Frank Markowitsch, Dirigent

16/12/16 | 20:00h
Versailles - Chapelle Royale
Johann Sebastian Bach’s “Christmas Oratorio”

accentus choir, Le Poème Harmonique, Laurence Equilbey (conductor)

Frank Markowitsch, choir master
Johann Sebastian Bach: „Weihnachtsoratorium“

accentus Chor, Le Poème Harmonique, Laurence Equilbey (Dirigentin)

Frank Markowitsch, Chor Einstudierung

17/12/16 | 17:00h
Paris - Philharmonie
Johann Sebastian Bach’s “Christmas Oratorio”

accentus choir, Le Poème Harmonique, Laurence Equilbey (conductor)

Frank Markowitsch, choir master
Johann Sebastian Bach: „Weihnachtsoratorium“

accentus Chor, Le Poème Harmonique, Laurence Equilbey (Dirigentin)

Frank Markowitsch, Chor Einstudierung

18/12/16 | 20:00h
Rouen - Opéra
Johann Sebastian Bach’s “Christmas Oratorio”

accentus choir, Le Poème Harmonique, Laurence Equilbey (conductor)

Frank Markowitsch, choir master
Johann Sebastian Bach: „Weihnachtsoratorium“

accentus Chor, Le Poème Harmonique, Laurence Equilbey (Dirigentin)

Frank Markowitsch, Chor Einstudierung

07/01/17 | 19:00h
Liverpool - Philharmonic Hall
George Frederick Handel’s „Messiah“

Royal Liverpool Philharmonic Choir, Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Ruby Hughes (soprano), Claudia Huckle (alto), Thomas Walker (tenor), Neal Davies (bass)

Frank Markowitsch, choir master and conductor
Georg Friedrich Händels „Messiah“

Royal Liverpool Philharmonic Choir, Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Ruby Hughes (Sopran), Claudia Huckle (Alt), Thomas Walker (Tenor), Neal Davies (Bass)

Frank Markowitsch, Choreinstudierung und Dirigent


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biographie

Frank Markowitsch hat sich als Dirigent mit der hohen musikalischen Qualität seiner Arbeit sowie seinen außergewöhnlichen, interdisziplinären Konzertprogrammen einen Namen gemacht. Über das Studium der Philosophie, Germanistik und Romanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg gelangte Frank Markowitsch zum Schulmusikstudium an der Universität der Künste Berlin und schließlich weiter zum Studium des Orchester- und Chordirigierens an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Zu seinen Lehrern zählen Jörg-Peter Weigle, Rolf Reuter und Christian Grube. Wichtige Impulse erhielt er darüber hinaus von Uwe Gronostay, Vladimir Jurowski sowie in Meisterkursen des RIAS Kammerchores und der Internationalen Bachakademie Stuttgart unter Helmuth Rilling.

Dieser vielseitige Werdegang spiegelt sich in Frank Markowitschs Projekten, in denen er höchste künstlerische Qualität mit den Ergebnissen eines fundierten Werkstudiums und mit aktuellen gesellschaftspolitischen und philosophischen Diskussionen verbindet. Aussagekräftiges Beispiel dieser vielschichtigen Arbeit ist das Projekt „Paradise reloaded? Die Schöpfung im Anthropozän“, das ausgehend von Haydns musikalischer Feier der Natur den Umgang unserer Gesellschaft mit der Umwelt hinterfragt.

Um seine musikalischen Ideen umzusetzen, gründete Frank Markowitsch in den vergangenen Jahren zwei professionelle Ensembles: 2010 das Prometheus Ensembles Berlin, das unter seiner künstlerischen Leitung bereits im Konzerthaus Berlin, im Bode-Museum und in diversen Konzerten in und um Berlin zu hören war; und 2011 gemeinsam mit Sängerinnen und Sängern des Innsbruck Festival Chorus‘ die Vokalakademie Berlin, die seitdem das Musikleben der Hauptstadt um ein neues aufstrebendes, professionelles Vokalensemble bereichert. Außerhalb Berlins trat Frank Markowitsch mit der Vokalakademie Berlin bislang beim Musikfest Bremen, beim KlaraFestival Brüssel und beim Festival de Saint-Denis in Erscheinung. Die Debüt-CD des Ensembles mit Alessandro Scarlattis „Vespro della Beata Vergine“ (Rondeau Production) rief ein begeistertes Medienecho hervor.

Für seine Projekte sucht der Dirigent stets hochkarätige Kooperationspartner aus verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen. So begleitete das Potsdamer Institute for Advanced Sustainability Studies das Schöpfungs-Projekt mit einem Symposium zum Thema „Kultur und Natur im Anthropozän“, die Universität der Künste Berlin beleuchtete anlässlich einer Aufführung von Alessandro Scarlattis „Vespro della Beata Vergine“vin einem internationalen und interdisziplinären Symposium Kompositionen, Kontexte und Aufführungspraxis der Offiziumsvertonungen des Barockkomponisten.

Frank Markowitsch leitete von 1998 bis 2016 den Chor des Jungen Ensembles Berlin, mit dem er regelmäßig aufsehenerregende Konzertprojekte realisierte und zahlreiche Preise gewann. Mehrfach errang das Ensemble den 1. Preis beim Berliner Chortreff und wurde beim Deutschen Chorwettbewerb mit dem Prädikat „mit sehr gutem Erfolg“ sowie dem „Sonderpreis für die hervorragende Interpretation eines deutschen Volksliedes“ ausgezeichnet. Unter Frank Markowitschs Leitung erschien 2014 die Debüt-CD des Chores mit Arthur Honeggers „König Daivd“ (Rondeau Production). 2015 trat der Chor während einer Konzertreise nach Kolumbien gemeinsam mit dem Orquesta Filarmónica de Medellín auf, eine erfolgreiche Zusammenarbeit, die in den nächsten Jahren vertieft werden soll.

2012 wurde Frank Markowitsch von Ton Koopman als Chorleiter des Amsterdam Baroque Choir berufen, der sich unter seiner Leitung bis 2015 hörbar weiterentwickelte.

Kunst als alternative Form des Wissens zu begreifen und seine Kenntnisse in diesem Bereich an die nächsten Generationen weiter zu vermitteln, ist ein wichtiges Anliegen des Dirigenten: Von 2010 bis 2015 war Frank Markowitsch Dozent für Chordirigieren an der Universität der Künste Berlin. Zum Wintersemester 2015/16 folgte er dem Ruf als Professor für Chordirigieren an die Hochschule für Musik Freiburg. Von 2007 bis 2010 leitete er den Innsbruck Festival Chorus, ein Akademieprojekt der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, 2013 war er leitender Dirigent der Sommerakademie Opus XXI für zeitgenössische Musik.

Frank Markowitsch ist Mitinitiator des Vokalfestes Chor@Berlin und regelmäßiger Gast auf internationalen Festivals wie den Musikfestspielen Potsdam-Sanssouci, dem Musikfest Bremen, dem Rheingau Musik Festival, dem KlaraFestival Brüssel oder dem Festival d’Aix-en-Provence.

Er arbeitete bereits mit dem RIAS Kammerchor, den Chören des NDR und des WDR, dem Rundfunkchor Berlin, dem Choeur du Radio France, dem Balthasar-Neumann-Ensemble, dem Vocalconsort Berlin und dem Coro Nacional de España sowie mit dem Konzerthausorchester Berlin, der Akademie für Alte Musik, den Brandenburger Sinfonikern, dem Barockorchester moderntimes_1800, Le Cercle de l’Harmonie und vielen weiteren Orchestern zusammen. Auch die Arbeit an der Oper liegt dem Dirigenten am Herzen: Bislang war er an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, der Opéra National de Nancy, der Opéra Comique de Paris und der Opéra de Lille tätig.

Frank Markowitsch bereitete Orchester und Chöre für Dirigenten wie Kurt Masur, Seiji Ozawa, Ton Koopman, Thomas Hengelbrock, Marc Minkowski, Ingo Metzmacher, Enoch zu Guttenberg und Jérémie Rhorer vor. Eine besonders enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit René Jacobs, für dessen CD-Produktionen der „Zauberflöte“ und von „La Rappresentatione di Anima et Corpo“(jeweils harmonia mundi) er den Chor einstudierte, ebenso wie für die Aufführungen von Monteverdis „Marienvesper“ und „L’Orfeo“ sowie für Mozarts „Don Giovanni“ in Oviedo, Paris, Freiburg, Barcelona, Shanghai und Peking.

ensembles

Vokalakademie_Berlin__c__Matthias_Heyde

Vokalakademie Berlin

Prometheus Ensemble

Prometheus Ensemble Berlin

Amsterdam Baroque Choir

Amsterdam Baroque Choir

chor_mai2013

Chor des Jungen Ensembles Berlin

presse

CD-rezension – antonio caldara, salve regina

„Der Dirigent Frank Markowitsch führt sein Ensemble, die ‘Vokalakademie Berlin’, mit dem ‘Bassano Ensemble’ für den Bläserpart und ausgewählten Streichern aus anderen auf historische Aufführungspraxis spezialisierten Berliner Orchestern zusammen. Der Klang ist so gut abgestimmt, dass man vermuten könnte, diese Musiker spielen ständig zusammen. Der seit zehn Jahren existierende Chor aus jungen professionellen Sängern hat eine warme exzellente Farbgebung entwickelt, die den tiefgründigen und teilweise düsteren Texten die geeignete Prägung gibt.“

pizzicato, 25.10.2016

CD-rezension – antonio caldara, salve regina

„Die jungen, professionellen Sängerinnen und Sänger scheinen dieses Repertoire sehr gerne zu singen, denn alles klingt beseelt und emotional unterfüttert. Der Chor verfügt über einen ausgeglichenen Klang, obwohl er voller klingt als andere Kammerchöre. (…) Der Klang ist jung, hell und ausgewogen. Alles ist perfekt studiert, der Chor akzentuiert und phrasiert sehr gut, singt stilgerecht und versteht es auch, die Töne strömen zu lassen.“

rbb Kulturradio, 18.10.2016

haydn – die jahreszeiten, freiburg

„Frank Markowitsch zeigt in seinem Antrittskonzert neben aller aufführungspraktischen Erfahrung mit dem Kosmos Haydns, dass er diese seine Sympathie für eine großartige Musik auch den Mitwirkenden zu vermitteln versteht.“

Badische Zeitung, 15.06.2016

messiah und magnificat, freiburg

„Bereits bei Händels „Messiah“, dessen erster Teil auf dem Programm stand, präsentierte sich der Chor im Konzertsaal der Musikhochschule mit hoher Stimmkultur und makelloser Intonation. Erfreulich war zudem die gute Balance zwischen den einzelnen Stimmgruppen und die Transparenz der Fugen, wie etwa bei „And he shall purify“. Auf ebenso hohem Niveau und mit Verve musizierte auch das Kammerensemble des Instituts für Historische Aufführungspraxis.“

Badische Zeitung, Nikola Mirkovic, 05.02.2016

weihnachtsoratorium für kinder

„Voller Drive und Fröhlichkeit gesungen wie selten, die Weihnachtsbotschaft als wirklich frohe Botschaft: Dirigent Frank Markowitsch hat mit der Vokalakademie und dem Prometheus Ensemble hervorragend gearbeitet, sodass man einen rhythmisch durchpulsten und transparent singenden Chor, ein rhetorisch eindringlich und tänzerisch federndes Orchester vernahm.“

Potsdamer Neueste Nachrichten, Klaus Büstrin, 24.12.2015

könig david

„Das junge Ensemble Berlin ist einer der führenden Berliner Laienchöre und seine Qualität kommt auch hier wieder zum Tragen. Alles ist gut gearbeitet, der Chor hat viele Klangfarben parat, um die musikalischen Gemälde auszufüllen.“

Kulturradio rbb, 20.05.2014

„Der Chor des Jungen Ensemble Berlin sowie die Musiker des Prometheus Ensembles werden von Frank Markowitsch souverän und ausdrucksstark geleitet.“

NDR Kultur, Elisabeth Richter, 04.07.2014

„Genauestens aufeinander abgestimmt: Das Junge Ensemble Berlin unter Frank Markowitsch spielt aufregend neu und engagiert“ | „In allen vollstimmigen Passagen sorgt Dirigent Franz Markowitsch für die Entfaltung des ganzen Farbenreichtums von Honeggers Partitur.“

Concerti, Klemens Hippel, August 2014

bastien und bastienne, musikfestspiele potsdam

„Unter der Leitung von Frank Markowitsch zeigt sich die Kammerakademie Potsdam von ihrer besten Seite.“

Potsdamer Neueste Nachrichten, Antje Rößler, Juni 2015

haydns schöpfung mit dem jungen ensemble berlin

„Wie umfassend man sich künstlerisch mit Haydns Oratorium von 1798 befassen und dabei Ebenen herausarbeiten kann, die im Jahr 2015 auch eine politische und gesellschaftliche Relevanz aufzeigen, hat das jüngste Projekt des Jungen Ensembles beispielhaft vorgeführt. Nachahmung dringend empfohlen!“

nmz, Arne Reul, März 2015

bachs h-moll messe bei den festspielen zürich (einstudierung für ton koopman)

„Der von Frank Markowitsch vorbereitete Chor artikuliert scharf, die virtuosen Linien sind mit geradezu instrumentaler Klarheit geführt, die Intonation ist sicher und das Timbre genauestens den Erfordernissen der barocken Tonsprache angepasst. Aussergewöhnlich transparent klingt Bachs Polyfonie, wenn sie so gesungen wird.“

Neue Zürcher Zeitung, Alfred Zimmerlin, 25.06.2014

die zauberflöte (einstudierung für rené jacobs)

„Die ZAUBERFLÖTE beim Wort genommen! Das beginnt beim beim so oft abqualifizierten Libretto von Emanuel Schikaneder, das hier mit der Sorgfalt einer Hörspielproduktion akustisch ‚in Szene‘ gesetzt wird – und setzt sich mit der pointierten Interpretation von René Jacobs und den erstrangigen Leistungen von Sängerinnen und Sängern, Chor und Orchester musikalisch fort. Ohne Zweifel eine Aufnahme der Spitzenklasse.“

Preis der deutschen Schallplattenkritik, Februar 2011

diskographie

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A. Caldara – Salve Regina, Vokalakademie, Bassano Ensemble Berlin (Rondeau Productions, DKultur 2016)

messias

G. F. Händel – Messias – Einstudierung (Version J.A. Hiller, Händelfestspiele Göttingen 2010)

zauberflöte

W.A. Mozart: Die Zauberflöte – Einstudierung (harmonia mundi 2010)

cavalieri

E. di Cavalieri – La Rappresentatione di Anima et di Corpo – Einstudierung (harmonia mundi 2015)

entführung

W.A. Mozart: Entführung aus dem Serail – Einstudierung (harmonia mundi 2015)

scarlatti

A. Scarlatti – Vespro della Beata Vergine (Juni 2012, Rondeau Productions, DKultur)

honegger

A. Honegger, König David (Juni 2014, Rondeau Productions, DKultur)

 kontakt

maren borchers for artists

Ulrike Gratz
Kurfürstendamm 211
10719 Berlin
T +49 (0) 30 414 78 17 44
ulrike.gratz@forartists.de
www.forartists.de

 

Bildnachweis:
Neda Navaee

Stephan Röhl

Web-Agentur:
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